
XXXVIII. internat.
Valentingletscherlauf
- 27. April 2008:

Der 38. Valentingletscherlauf 2008 ist
Geschichte – eine strahlend schöne Geschichte
Der Valentingletscherlauf hat seit seiner
erstmaligen Austragung kontinuierlich an Fans und begeisterten Gletscherläufern
gewonnen. Dies lässt sich wohl am ehesten auf die unvergleichbare Kombination
aus dem Abenteuer Frühjahresskitour, einzigartiger Umgebung und den
unvergleichlichem Flair des Laufes zurückführen. Und die Kombination dieser
Faktoren, die wir heuer hatten, wird die 38. Ausgabe unseres Gletscherlaufes
noch lange in den Erinnerungen der Teilnehmer bleiben lassen.
Wie schon Tage zuvor prognostiziert, beginnt der Tag mit makellos blauem Himmel,
von dem von der Früh weg die strahlende Sonne auf die schneebedeckten Gipfel des
Valentintales scheint – ein Traumszenario und nach Jahren mit mäßigem Wetter mal
wieder unser „Glück des Tüchtigen“.
Aufgrund der prekären Lawinensituation, die durch große Neuschneemengen gepaart
mit hohen Tagestemparaturen entstanden ist, entscheidet sich das
Organisationskomitee rund um Ortsstellenleiter Roland Pranter auf die Verlegung
das Startgeländes vom Valentin- auf das Wodnerthörl, nordostlich des
Rauchkofels. Die Grund- und Nassschneelawinen des Vortages und die hohen
Temperaturen am Tag der Veranstaltung bestätigen die Entscheidung als
goldrichtig. Das Wodnerthörl stellt sich mit anspruchsvollem Aufstieg und
unvergleichlichem Panorama als würdiger Ersatz heraus.
Das tolle Wetter und die herrliche Kulisse motivieren entsprechend viele
ambitionierte Tourengeher einen Skitourentag gemeinsam mit unserer Ortstelle und
unzähligen Freunden, Unterstützern, Gönner und Kameraden unserer Organisation zu
verbringen. Mit knapp über 200 gemeldeten Teams übertreffen wir die Marke von
600 Teilnehmern leicht. Vom Aufstieg über Start und Ziel – die Schneelage
erlaubt heuer übrigens die Abfahrt bis ins Zielgelände auf der unteren
Valentinalm – bis hin zu Tombola und Siegerehrung herrscht ausgelassene
Stimmung.
Der Sieg in der neu geschaffenen „Klasse der Einsatzkräfte“ geht an die
Bergrettung Stockenboi, gefolgt vom slowenischen Team der GRS Bohinj und der
Bergrettung Klagenfurt. Die „Gästeklasse“ entscheidet mit einem Abstand von 1,44
sec von der Mittelzeit (36:26,44 min) das Team mit dem Namen „Homa kan“ rund um
Rudi Lasser aus Hermagor für sich.
Auffällig heuer ist auch die rege Teilnahme weit angereister
Bergrettungskameradinnen und –kameraden. Der Sieg in der Kategorie „am weitesten
angereister Teilnehmer“ geht an die Bergrettung Bregenz / Vlbg. Wir hoffen,
dass dieses Beispiel Schule machen wird und wir auch in den kommenden Jahren auf
rege Teilnahme aus allen Teilen Österreichs und der benachbarten Länder zählen
können.
Der Gletscherlauf lebt von der Kombination aus dem Abenteuer Frühjahresskitour,
einzigartiger Umgebung und unvergleichlichem Flair. Auch wenn die optimale
Ausprägung dieser Faktoren den 38. Gletscherlauf zu einer unverwechselbaren
Veranstaltung gemacht hat, ist eines jetzt schon sicher. Auch der 39. und alle
folgenden Valentingletscherläufe werden Ihre eigene, unvergleichliche Geschichte
schreiben.
Die Bergrettung Kötschach-Mauthen bedankt sich bei allen, die Teil der
Geschichte des heurigen Gletscherlaufes geworden sind und lädt jedenfalls schon
jetzt herzlich ein, die Geschichte der kommenden Gletscherläufe mit zu erleben
und gestalten. Berg heil!