|
November 2005: Reinhard Ranner hat heuer am Plöckenpass einen neuen Klettergarten eingerichtet. Somit wird das Klettereldorado rund um den Plöckenpass um einige schöne Routen wieder erweitert. Topo - Stand November 2005
15. - 16. Oktober 2005:
Am 15. Oktober haben wir uns im Rahmen unseres Sommerausflug 2006
in Richtung Adria (Großraum Triest) begeben - was uns dort erwartete, war neben
äußerst angenehmen äußeren Verhältnissen und netten Klettergärten auch eine
weitere wichtige Erkenntnis - lest selbst…
24. September 2005: Auszeichnungen für Mitglieder der Ortsstelle Kötschach-Mauthen
11. September 2005: Im Jahre 1950 erbauten Mauthner
Kriegsheimkehrer das Gipfelkreuz am Polinik als Symbol des Friedens. Initiatoren
waren damals unter anderem Gressel Fritz, Kostner Hermann, Durchner Leopold,
Ranner Alois, Wurzer Hans und viele mehr. Seit dem Jahr 1975 steht das
Gipfelkreuz unter der Patronanz unserer Ortstelle. Als Schutzherren des Kreuzes
sind wir es auch, die alle 5 Jahre am Hausberg der Kötschach-Mauthner zum
Gedächtnis an die Kriegheimkehrer einladen.
30. und 31. Juli 2005: ...auch in diesem Sommer ein Fixpunkt in unserem
Ausbildungsplan und wie immer eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem guten
Mix zwischen lehrreichen "Theorieeinheiten", interessanten Bergungsaktionen und
geselligem Beisammensein.
03. Juli 2005:
Seine Freunde und Kameraden wünschen ihm auf diesem Wege alles Gute mit viel Gesundheit für noch viele schöne Bergtouren und weitere Schaffenskraft im hohen Alter.
11. Juni 2005: Am Samstag, den 11. Juni wurde auf dem
Sportplatz Kirchbach ein Sicherheitstag veranstaltet. Ziel dieser Veranstaltung
war es, die Stärken und die Schlagkraft der einzelnen Rettungsorganisationen
einem breiten Publikum zu präsentieren, einen Blick hinter die Kulissen zu
vermitteln und Informationen zur Verhinderung von Unfällen weiterzugeben.
Mai 2005: Wie es schon seit über drei Jahrzehnten
Tradition ist, findet kurze Zeit nach unserem Gletscherlauf bei unseren
Bergrettungskameraden in Slowenien die Gegenveranstaltung dazu statt. Zum
Gedenken an einen am Triglav verunglückten Bergkameraden gibt es jährlich den
Kofler Memorial Lauf, bei dem für die meisten zum letzten Mal in der
Wintersaison die Schi angeschnallt werden. Nachdem wir am Parkplatz angekommen waren,
der in einem Seitental hinter Mojstrana direkt unter dem Triglav liegt,
schnallten wir die Schi auf die Rucksäcke und marschierten los, ohne weit und
breit noch einen Schnee zu sehen. Bei der Hütte, die 5 Minuten hinter dem
Parkplatz liegt hieß es das erste Mal Pause machen. Wir wurden mit Kaffee
bewirtet und einige bekamen auch schon ein Stamperl Medizin dazu. Der
anschließende Anstieg wurde dann in der Hälfte von den Veranstaltern
abgebrochen, da auf Grund der Schnee- und Wetterlage der Marsch bis hinauf zum
Lukner-Pass sinnlos gewesen wäre. Man entschied sich dann, ein Start-Ziel-Start
– Rennen auf einer der letzten Schneezungen auf Mittelzeit zu machen. Slowene lallend:
"Sepp,eie moratamara!" (ein Montanara) Nach diesem geselligen Nachmittag, an dem
wir bestens bewirtet worden sind, ging es wieder voll zufrieden der Heimat zu.
Wir Junge hatten endlich gelernt, warum der Lauf den Spitznamen Sliwowitz-Grand
Prix hat.
2. und 3. April 2005:
Frühjahresskitouren haben einen besonderen Reiz. Auch wenn sie einem im wahrsten
Sinne des Wortes den Schlaf rauben können - wir starten unser
Skitourenwochenende am Samstag um 5 Uhr am Treffpunkt Rathaus Kötschach-Mauthen
- ist es jedes Mal ein besonderes Erlebnis, das frühlingshafte Erwachen der
Natur, das stille und heimliche Tagwerden zu erleben und dabei mit Skiern über
die hartnäckigen letzten Schneefelder bergwärts zu steigen. Dieses Erlebnis zu
suchen brechen wir auch an diesem Wochenende Anfang April in die Gegend rund um
Kals am Glockner auf – und was wir finden werden, übertrifft all unsere
Erwartungen…
Die
anschließende Abfahrt wird zum unbestrittenen Highlight des Tages. Fast mühelos
gleiten wir durch traumhaften Pulverschnee ins Tal – trotz durchgängig guter
Verhältnisse in diesem Winter, sicher eine der besten Abfahrten dieser Saison.
Im letzten, sonnenbeschienen Drittel der Abfahrt wird der Schnee immer schwerer
bis wir schließlich wieder am grünen Ausgangspunkt der Tour ankommen – von
hochwinterlichen Verhältnissen keine Spur mehr, der Frühling hat wieder Besitz
von uns ergriffen.
Der nächste Tag beginnt Früh - dem ausgiebigen Frühstück folgt eine Frühjahresskitour par exzellance. Die ersten Schritte in Richtung Ziel dieser Tour, der Grauen Scharte, führen uns durch einen engen Graben, der gleich zu Beginn mit einigen technischen Passagen aufwartet und unterschiedliche Emotionen von „taugt mir voll, so a Grobn“ bis „da drüba miaß’ma noch reden“ auslöst. Als wir den Graben hinter uns lassen und über sonnengeflutete Hänge weiter gipfelwärts ziehen, wird die Tour dann für alle zum unbestrittenen Genuss. Mit jedem Meter, den wir höher steigen, wird die Sonneneinstrahlung stärker und die pickelharte Unterlage immer „firniger“. Am Gipfel bleibt genug Zeit um das einmalige Panorama zu genießen und einige Bergsteigerkameraden zu beobachten, die auf allen Vieren den ausgesetzten Gipfelgrad absolvieren. Die ausgezeichnete Fernsicht erlaubt nochmals einen Blick auf die kilometerweit entfernte Gipfelflanke der gestrigen Tour. Wir meinen sogar die der „Adlersruhe“ am Glockner zustürmenden Massen ausmachen zu können und genießen die uns umgebende Ruhe umso mehr. Nach der ausgiebigen Gipfelrast setzen wir geschlossen zur Abfahrt an. Es scheint fast, als ob zwischen den beiden Abfahrten, jener an diesem Tag und der vom Vortag, unbemerkt mehrere Wochen an uns vorüber gezogen wären – keine Spur mehr von hochwinterlichem Pulverschnee und Kälte, dafür Sonne, Wärme und feinster Firn bis ins Tal – eine traumhafte Abfahrt und würdiger Abschluss einer traumhaften Tour, die das Prädikat „Insidertipp“ verdient.
Selbst
Tage nach diesem traumhaften Wochenende bin ich noch fasziniert von den
unterschiedlichen und gewaltigen Faszeten und der eindrucksvollen Verwandlung
des Winters, die ich erleben durfte.
März 2005: Wir gratulieren Beppo Sitar zum 70iger und Werner Holzfeind zum 60iger!
Jänner 2005: Wie alljährlich ist auch diese Wintersaison fein gespickt mit Wettkampfveranstaltung aller Art. Bei unseren Teilnahmen an solchen Veranstaltung steht neben der Möglichkeit öffentlich präsent zu sein und Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen natürlich die sportliche Herausforderung im Vordergrund. Wie gut unsere Kameraden in der Lage sind, diese Herausforderungen zu meistern, zeigen die untenstehenden Erfolgsstories: Bei herrlichem Wetter und besten Schneeverhältnissen konnte am Sonntag, dem 06.02.2005 zum 11. Mal der Lesachtaler Tourenlauf in Wiesen/St. Lorenzen mit einem beachtlichen Teilnehmerfeld gestartet werden. Dabei konnten sich in der Hobbyklasse (Rennen um die Durchschnittszeit) Konrad Tillian und Gotthard Unterkreuter mit den Plätzen 2 und 3 ausgezeichnet in Szene setzen. Weitere Kameraden der Ortsstelle nahmen mit beachtlichem Erfolg teil (Details zu den Ergebnissen unter www.astc.at). Am 12.02.2005 fand in Lainach/Mölltal die 1. Kärntner Eisklettermeisterschaft der Bergrettung statt. Diese Meisterschaft ist nicht nur ein Leistungsvergleich, sondern auch ein Treffen, das zum Erfahrungsaustausch dient. War noch am Tag des Wettkampfes von der starken Osttiroler Konkurrenz die Rede, so waren es doch unsere Eiskletterer, die die Veranstaltung mit Ihren beeindruckenden Leistungen praktisch zu Kötschacher Meisterschaften machten. Mit Herwig „Pogo“ Winkler stellten wir nicht nur den Sieger und damit „Kärntner Bergrettungsmeister“, auch die Plätze 3 (Alexander Gressel), 4 (Simon Wurzer), 5 (Stefan Obernosterer) und 6 (Roland Pranter) wurden von Wettkämpfern aus Kötschach-Mauthen erobert. Bei einem Teilnehmerfeld von ca. 40 Teilnehmern – allesamt gute Eiskletterer – eine mehr als beachtliche Leistung. (Zeitungsbericht Kleine Zeitung). Eine ebenfalls bemerkenswerte Leistung lieferte unser Jung-Kamerad Stefan Obernosterer bei Alpe Adria Duatlon (einer Kombination aus Eisklettern und Tourenlauf) ab. Das Speed-Eisklettern auf den „Alpinen Marterpfahl“ konnte er nach Belieben dominieren (Kletterzeit 1:05,8 min). Im anschließenden Skitourenlauf, bei dem es auf einer Strecke von 9,2 km eine Höhendifferenz von 345 m zu überwinden galt, war er sehr stark und lieferte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Seriensieger vergangener Veranstaltungen – dem Osttiroler Günther Gruber. Nach dramatischem Rennverlauf (Gruber musste bei der finalen Skiabfahrt einen Stockbruch verzeichnen und war so auf den letzten Metern des Rennens gehandicapt) gingen die beiden schließlich durch eine sportliche Geste von Stefan zeitgleich über die Ziellinie. Wir gratulieren den Veranstaltern zu den ausgezeichneten Veranstaltungen und unseren Wettkämpfern zu Ihren herausragenden Leistungen, die ein Beweis für die Fitness und Einsatzstärke der gesamten Truppe sind.
Jänner 2005: Es war ein nicht gerade alltäglicher Einsatz, zu dem wir in den Weihnachtstagen 2004 gerufen wurden. Nicht alltäglich war freilich auch das Tourenziel des in weiterer Folge zu Rettenden – gepaart mit einer Kombination aus Genua Tief, Höhensturm und einer gehörigen Portion an Abenteuerlust führt dies zu einem Tourenbericht, der mit gutem Gewissen als ungewöhnlich bezeichnet werden kann – aber seht selbst: Originalbericht - hier verlassen Sie unsere Webseite! Trotz der späteren Rechtfertigungen, war und ist es aus unserer Sicht unverantwortlich unter den geschilderten Rahmenbedingungen eine derartige Tour überhaupt ins Auge zu fassen. Das Risiko der Rettungsaktion war für alle Beteiligten nicht unerheblich und hätte durch gewissenhafte Tourenplanung vermieden werden können.
Jänner 2005: Jahreshauptversammlungen sind nüchtern betrachtet nicht mehr als ein obligatorischer Akt des Vereinslebens. In unserer Ortsstelle gelingt es zum Glück aber immer wieder aus diesem Pflichttermin eine gesellige, unterhaltsame und wie in diesem Jahr wegen der notwendigen Weichenstellungen auch ungemein spannende Veranstaltung zu machen. Nach einer kurzen Begrüßung startet der Abend mit den Berichten der Funktionsträger im Verein. Allen voran berichtet der Ortsstellenleiter (Roland Pranter) über die Highlights und Erfolge des abgelaufenen Jahres und vergisst dabei nicht auf Worte des Dankes an Förderer des Vereins, den öffentlichen Institutionen und den Wirtschaftstreibenden des oberen Gailtales – vor allem dankte er aber auch den Gemeinden Kötschach – Mauthen, Dellach und Kirchbach. Einsatzleiter (Leo Jost), Ausbildungsleiter (Harry Kollmitzer vertreten durch Charly Lamprecht), Gerätewart (Gotthard Unterkreuter), San-Wart (Gernot Flaschberger) und Funkwart (Leo Jost) reüssieren die Geschehnisse des abgelaufenen Jahres aus ihrer Sicht und danken den Kameraden für den Einsatz und ihre Unterstützung. Immer wieder angesprochen wird dabei das enorme Ausmaß an Einsatz- und Ausbildungsstunden, das im abgelaufenen Jahr auch trotz der Konzentration auf wesentliche Termine und die Verschlankung des Veranstaltungskalenders geleistet wurde. Den Abschluss des rückblickenden Teils bildet der Bericht des Kassiers (Georg Drumbl) und der Kassaprüfer Richard Petutschnig und Josef Sitar. Ersterer gibt einen guten Überblick über die finanzielle Gebarung des Vereins, zweitere bestätigen die ordnungsgemäße Führung der Bücher und bitten um die Entlastung des Vorstandes, die umgehend und einstimmig erteilt wird. Nach Abschluss des vergangenheitsorientieren Teils der Hauptversammlung geht es mit den Neuwahlen des Vereinsvorstandes um wesentliche Weichenstellungen für die Zukunft. Dementsprechend fiebern alle mit großer Spannung dem Ausgang dieser Wahlen entgegen. Die Ausgangslage war ja folgende: Der amtierende Ortstellenleiter Roland Pranter kündigte bei der Jahreshauptversammlung 2003 an, dass er nur mehr diese Periode fertig macht und zu einer Wiederwahl nicht mehr zu Verfügung steht. Begründung: Den großen Zeitaufwand, der zum alleinigen Führen einer solchen Organisation nötig war (so wie er es wollte) - konnte bzw. wollte er nicht mehr aufbringen, da auch sein Beruf sehr zeitintensiv ist, das Familienleben ziemlich kurz kam und er fast keine Zeit mehr hatte für seine eigenen Hobbys. Anfangs wollte es keiner der Mitglieder glauben - und so reagierte eigentlich keiner wirklich um eine neue Struktur aufzubauen. Mitte des Jahres 2004 - es war die Entscheidung des Ortsstellenleiters immer noch die gleiche- erkannte man den Ernst der Lage und man machte sich erstmalig Gedanken über die Zukunft der Ortsstelle sorgen. Nach einer sehr konstruktiven Vorstandssitzung im Herbst wurden alle Aufgaben des Ortsstellenleiters zu Papier gebracht um zu schauen „Was macht er eigentlich so das ganze Jahr und warum ist seine Arbeit so zeitintensiv“. Ausbildungsleiter Harry Kollmitzer und Kassier Georg Drumbl waren die treibende Kraft und fingen dann an einen so genannten „Anforderungskatalog für Funktionsträger“ zu arbeiten. Die Aufgaben der Ortsstelle wurden neu aufgeteilt - ein neues Team mit einer gesunden Mischung zwischen alt und jung zusammengestellt und ein Wahlvorschlag ausgearbeitet. Das ganze wurde dann kurz vor der Jahreshauptversammlung dem Ortsstellenleiter Roland Pranter präsentiert – mit der Frage ob er mit dieser neuen Struktur und Aufgabenteilung der Vereinsarbeit nochmals für eine Periode als Ortstellenleiter zu Verfügung steht. Diese neue Struktur war sicherlich auch der Schlüssel zu einer möglichen Wiederwahl – und es war schwer „NEIN“ zu einer weiteren Kandidatur zu sagen. Die geleistete Vorarbeit in der Zusammenstellung des Wahlvorschlages wurde vom versammelten Plenum mit großen Interesse und Begeisterung aufgenommen und erwartungsgemäß mit überwältigender Mehrheit angenommen – alle gewählten Funktionsträger nehmen ihre Aufgabe stolz und motiviert an. Das Führungsteam der Ortsstelle präsentiert sich für die kommenden 3 Jahre in folgender Struktur:
Der für „Allgemeines“ reservierte Teil der
Agenda ist geprägt von Worten des Dankes an ausgeschiedene Funktionsträger
(Georg Zankl und Heribert Patterer legen nach langjährigem Engagement ihr Mandat
im Vereinsvorstand aus persönlichen Gründen nieder bleiben dem Verein zum Glück
aber als aktive Mitglieder erhalten, die beiden Kassaprüfer Richard Petutschnig
und Josef Sitar werden auf eigenen Wunsch durch nachrückende Kameraden ersetzt).
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||