Der Lawinenairbag
Bessere Chancen mit
praxisgerechter Notfallausrüstung
Rund 95 % aller Lawinen mit
Skifahrern oder Snowboardern werden von diesen selbst ausgelöst! Es kommt zu
sogenannten Schneebrett- und Fliesslawinen. 50 % aller Lawinenopfer überstehen
den Lawinenabgang unverschüttet, oder sind zumindest mit dem Kopf an der Oberfläche
und können atmen.
Nur ca. 5 % erleiden dabei tödliche
Sturzverletzungen. 95 % überleben die Lawine dauerhaft.
Die anderen 50 % sind bei Stillstand
der Schneemassen total verschüttet, zumindest mit Kopf und Oberkörper im
Schnee.
Ca. 20 % erleiden tödliche
Sturzverletzungen. Von den 80 % die bei Stillstand der Schneemassen noch leben
haben ca. Dreiviertel (75 %) die Atemwege fest mit Schnee verschlossen und /
oder so starken Schneedruck auf dem Brustbereich, daß Sie nur noch sehr
eingeschränkt atmen können.
Die Erfahrung zeigt, daß diese
Lawinenopfer nur wenige Minuten überleben. Der angenommene maximale Grenzwert
von 15 Minuten ist extrem optimistisch. ¼ der Totalverschütteten haben freie
Atemwege, einige sogar mit direktem Zugang nach außen und können atmen. Nur
diese Lawinenopfer haben gute Chancen auf eine Lebendbergung durch
Kameradenhilfe oder organisierte Rettung.
Von allen Skifahrern und Snowboardern
die von einer Lawine erfasst werden sind bei Stillstand der Schneemassen
ca..........
.....50 % nicht verschüttet
(sichtbar an der Oberfläche
.....50 % verschüttet (an der Oberfläche
nicht sichtbar)
davon überleben
95 % der Nichtverschütteten (5 %
sterben an den unmittelbaren Sturzfolgen)
34 % der Verschütteten (66 %
sterben, davon 20 % durch unmittelbare Sturzfolgen und ca. 80 % durch verspätete
Rettung)
Nur mit Glück überleben die
einen.............
Eine Lawine besteht aus einzelnen
Scheepartikeln. Diese unterkriechen jeden Körper mit größerer oberfläche und
drücken ihn durch die Rotation ihrer Fliessbewegung solange immer wieder an die
Oberfläche, bis die Lawine langsamer wird. Rund die Hälfte aller Lawinenopfer
wird aufgrund dieser Tatsache und durch Änderung der Lawinenstruzbahn an die
Oberfläche ausgespült.
........die anderen kommen in der
Lawine um
Anders sieht es für jene Opfer aus,
die nicht ausgespült werden. Lässt die Fließgeschwindigkeit nach, verringern
sich auch Rotation und Auftriebskraft und das Lawinenopfer kommt auf Grund der
größeren Dichte und des geringeren Volumens nicht mehr an die Oberfläche. Es
kommt zur meist tödlichen Verschüttung.
Mit ABS haben Sie 150 Liter mehr
Volumen........
Einmal aktiviert, gleicht er sofort
das Volumen un die Dichte des Opfers im Verhältnis zum ihn umgebenen Schnee
aus.
.........und Sie sind in 2
Sekunden oben auf!
Ähnlich einer Schwimmweste
„schwimmt“ das Lawinenopfer an der Oberfläche. Das zusätzliche Volumen der
Airbags von 150 Liter ist auf trockenen Lockerschnee ausgelegt. Je dichter,
nasser und schwerer der Schnee ist, desto geringer wäre das zusätzlich benötigte
Volumen. Ein Zurücksinken in die Schneemassen ist ausgeschlossen.
Der ABS Airbag hat seine hohe
Wirksamkeit in umfangreichen Tests bewiesen. Immer mehr Lawinenopfer verdanken
ihm ihr Leben.
Lawinenabgang........
..........ein Thema für jeden,
der den gesicherten Skiraum verlässt.
Restrisiko heißt das Schlagwort,
wenn es trotz Vorsorge und proffessionellem Verhalten unerwartet kracht. Was
passiert, hängt von Ihrem Verhalten und vor allem von Ihrer Ausrüstung ab.
Jede Lawine ist zunächst ein Absturz
mit den Schneemassen. 10 – 20 % der Lawinenopfer, je nach Gelände, erleiden
bereits dabei tödliche Verletzungen. Die große Mehrheit aber, meist mehr als
80 % leben wenn die Lawine zum Stillstand kommt. Wer dabei sichtbar an der
Oberfläche liegt, hat die Lawine überlebt. Von den Verschütteten, nicht
sichtbaren Lawinenopfern, können dagegen 2/3 nur noch tot geborgen werden.
Die eigene Verschüttung selbst zu
verhindern ist deshalb oberstes Gebot und beinahe genauso wichtig wie die
Vermeidung der Lawine selbst. Wer verschüttet wird ist absolut hilflos und
einzementiert in die sich von Minute zu Minute verdichtenden Schneemassen.
Rettung kann nur von außen, von nichtverschütteten Kameraden oder Helfern
kommen – wenn die Zeit noch reicht.
Einzige Möglichkeit, selbst die
eigene Verschüttung zu verhindern, ist der ABS-Rucksack mit Lawinenairbag. Ein
kurzer, kräftiger Zug am Auslösegriff und in 2 Sekunden sorgen 150 Liter zusätzliches
Volumen dafür, dass das Lawinenopfer zuverlässig an der Oberfläche bleibt.
Vorraussetzung ist, dass die Betroffenen rechtzeitig, also noch im Fluss der
Schneemassen den Airbag auslösen. Wenn die Lawine schon steht oder nachfließender
Schnee das an der Oberfläche liegende Lawinenopfer nachträglich überschüttet,
kann es auch mit dem Airbag zu einer Verschüttung kommen. Deshalb soll trotz
Lawinenairbag nicht auf die Mitnahme eines VS-Gerätes verzichtet werden.
In erster Linie sind aber VS-Gerät,
Schaufel und Sonde Ortungs- und Bergegeräte für die Kameradenhilfe, um als
Nichtverschütteter andere, verschüttete Lawinenopfer zu suchen und
auszugraben.
Kein VS-Gerät, kein Markierungsball,
keine Atemweste kann das Lawinenopfer vor einer Verschüttung bewahren. Im
Gegenteil, sie setzen eine Verschüttung voraus, um Sinn zu machen. Je tiefer
das Lawinenopfer verschüttet ist, umso geringer sind die Chancen für eine
Lebendbergung. Durchschnittlich liegt die Verschüttungstiefe bei einem Meter
und das ist für eine Lebendbergung meistens zuviel – deshalb die hohe
Todbergungsrate über 60 %!
- Lawine vermeiden
- Verschüttung verhindern
- Bergung durch Kameraden
- das ist die einzig gültige
Reihenfolge und entsprechend dieser sollte auch das Verhalten und die Ausrüstung
ausgelegt sein.
Keine falschen Kompromisse bei der
Ausrüstung!
OBENBLEIBEN = ÜBERLEBEN
Lebend aus der
Lawine........
Wenn
es
doch
passiert,
erinnern
Sie
sich
an
diese
Zeilen.
Grundsatz:
Die
Zerstörungskraft
von
Schneebrettern
und
Lawinen
wird
oft
unterschätzt.
Geraten
Sie
NIE
in
diese
monströsen
Naturgewalten!
Tun
Sie
alles,
um
solche
Unfälle
zu
vermeiden!
Nur
selten
gelingt
es,
durch
schnelle
Reaktion
und
Schussfahrt
aus
dem
Gefahrenbereich
zu
kommen,
wenn
ein
ganzer
Hang
wegbricht.
Voraussetzungen: