BERGRETTUNG KÖTSCHACH-MAUTHEN

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Flugrettungsdienst ÖAMTC Christophorus......."gelbe Engel des ÖAMTC"......

Flugeinsatzstelle Lienz/Osttirol - C7 - Stützpunkt seit 1.1.2001

Von unserer Ortsstelle befinden sich zwei Flugretter und ein Notarzt am Stützpunkt Lienz C7.

Heribert Patterer, seit 1.7.1988 Flugretter in Lienz, ca. 500 Rettungseinsätze, Gendarmerie Bergführer, staatl. gepr. Schilehrer und Schiführer, Leiter der Alpinen Einsatzgruppe Kötschach-Mauthen;

Charly Lamprecht, seit 1.10.2001 Flugretter in Lienz, staatl. gepr. Berg- und Schiführer, Leiter der Alpinschule Alpinsport-Südalpen;

Dr. Andreas Wibmer, Notarzt, Oberarzt im LKH Laas;

Die neuen Christophorus Eurocopter EC 135 sind Schutzengel mit je zwei Turbinen. In allen Maschinen des ÖAMTC fliegen Spezialisten des Bergrettungsdienstes mit.

Mit Piloten, Sanitätern und Notärzten bilden speziell geschulte Bergretter eingespielte Besatzungen: Männer und Frauen, die Notsituationen zwischen Burgenland, Glockner und Bodensee in den Griff bekommen. Bei Bergungen auf Autobahnen, Bundesstraßen,  Feldwegen, aus Felswänden, von Gipfelgraten, Hochspannungsleitungen, Bäumen, Kirchtürmen, Brücken, aus offenen Gewässern ..... wenn Sie einen gelben Engel des ÖAMTC sehen, auch im Flachland: Fast immer sind ein Bergretter oder eine Bergretterin an Bord.

Besatzungen beweisen gemeinsam ihre Schlagkraft. Piloten bugsieren unsere alpinistisch geschulten Besatzungsmitglieder sanft an Orte des Geschehens, wo direkte Landungen schwer bzw. nicht möglich sind. Die Bergrettungsleute fixieren Unfallopfer, erkunden die Lage am Bergeseil hängend, begleiten Opfer sanft auf flacheren und sicheren Grund, wo professionelle Erstversorgung geleistet werden kann - ehe es in Eilflügen zu Krankenhäusern geht.

Fliegende Intensivstation

Die medizinische Ausrüstung bietet das Modernste, was Spezialisten für die Intensivbetreuung von Schwerstverletzten brauchen. Alle Körper- und Blutfunktionen lassen sich überwachen. Die Elektronik besticht: Monitoring (Überwachung), Defibrillation und Cardioversion sowie ein leistungsfähiges Beatmungssystem sichern höchste Standards der Erstversorgung. Bis zu vier Infusionspumpen und diverse Kleingeräte können angeschlossen werden. Die Energieversorgung von Generator und Hubschrauberturbinen her regelt ein zentraler, leicht zugänglicher und doppelt gesicherter Verteiler, der keine Ausfälle von Geräten zulässt. Mit wenigen Handgriffen können ein zweiter Patientenplatz, Inkubatoren oder Spezialvorrichtungen für Verlegungsflüge sowie Mehrfach-Evakuierungen eingebaut werden.

Geschichte

Wenn bei älteren und schwächeren Hubschraubern eine Turbine ausfiel: Gute Nacht. Nicht immer gingen Notlandungen mit Hilfe der Autorotation als letzer Rettung glatt. Fast ein Jahrzehnt schwelte in Österreich die öffentliche Diskussion, ob Maschinen der Flugeinsatzsstellen des Innenministeriums durch neue Hubschrauber mit je zwei starken Turbinen ersetzt werden sollten?

2001 wurde die Flugrettung dann privatisiert. Seither übernimmt ein eigens gegründeter Verein des ÖAMTC einen Großteil dieser Aufgaben für Österreich. Für die gesamte gelbe Christophorus-Flotte Österreichs steht ein eigener Wartungsbetrieb zur Verfügung: Die Tochterfirma Heli Air beschäftigt lizensierte Techniker und wird von der Obersten Luftfahrtsbehörde laufend kontrolliert.

Modernste Triebwerke & Rotoren - technische Details

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Der EC 135 ist eine deutsch-französische Entwicklun. Revolutionäre Technik, um den Auftrieb zu regeln: Die vier Blätter des Hauptrotors werden ohne empfindliche Gelenke und Lager verstellt.

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Erhöhte Sicherheit: Der Heckrotor ist verdeckt eingebaut.

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Die Maschine läuft um sechs Dezibel leiser, als laut EU-Norm erlaubt wäre: Der leisteste Hubschrauber Österreichs ist nach neuesten Erkenntnissen der Aerodynamik gebaut und verbraucht weniger Kerosin.

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Zwei Turbinen mit je 690 Pferdestärken sorgen für doppelte Flugsicherheit. Fällt ein Triebwerk aus, bleibt für alle Manöver genügend Power von der anderen.

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Hervorragende Steigleistungen bis in Höhen jenseits des Glocknergipfels, besser als alles, was es bisher gab: Maximal zehn Höhenmeter pro Sekunde bei einem möglichen Gesamtgewicht von 2835 kg.

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Reichweite: Maximal 750 Kilometer bei voller Betankung.

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Höchstgeschwindigkeit: 287 km/h.

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Doppelhakensystem für schwierige Alpin-Bergungen.

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Spezialausrüstung für das Hochgebirge.

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Stark, leicht, extrem robust mit wenig Metall.

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Der EC 135 ist großteils aus hochfestem Kunststoff.

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