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Dezember 2004: Dieses Jahr fand wieder am Anfang der Schitourensaison eine Winterübung unserer Ortsstelle statt. Diese Übung ist zentraler Bestandteil unseres Winterausbildungsprogramms. Am Vortag der Übung startet ein Team der Ortsstelle (Leo Jost, Charly Lamprecht, Herwig Winkler, Stefan Obernosterer, Simon Wurzer) Richtung Wodner Thörl um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Durch die durchaus tolle Schneelage ist es möglich 6 Pieps Geräte und eine Decke (zum Sondieren) einzugraben. Am Übungstag selbst wird zusätzlich ein Kamerad für den Lawinensuchhund unter die Lawine gebracht. Bereits im Rahmen der Vorbereitung haben wir mit widrigen Wetterverhältnissen zu kämpfen. Die Windgeschwindigkeiten betragen 100 km/h und mehr. Dies erschwert nicht nur die Vorbereitung sondern bringt uns zudem noch in eine prekäre Situation. Es hat ca. 5 cm geschneit und der Wind verfracht den Schnee. Völlig unerwartet löst Leo einen kleinen Hang aus, der aber locker 1 – 2 Menschen unter sich begraben hätte können. Zum Glück entwischt er der Lawine aber rechtzeitig und das Ganze geht noch einmal gut aus. Wir beenden die Vorbereitungsarbeiten und sind froh als wir wieder im Auto sitzen und talwärts fahren. Am nächsten Morgen um 8 Uhr beginnt der simulierte Ernstfall. Nachdem alle auf der Unteren Valentin Alm eingetroffen sind, wird alles koordiniert und die Kameraden werden eingeteilt. Eine Vorhut mit 5 Mann und einem Lawinenhund macht sich auf den Weg. Die widrigen äußeren Verhältnisse tragen das ihre dazu bei, dass die Übung sehr realistisch wird. Durch den starken Wind sind unsere Spuren vom Vortag verweht - am Lawinenkegel ist nichts mehr sichtbar. Dementsprechend schwierig gestaltet sich die VS-Suche und Bergung der Opfer. Die sechs Geräte werden zwar ausgegraben, aber es gab sicher schon schnellere Zeiten. Der einzige, der sich von den Verhältnissen nicht beeindrucken lässt, ist der Hund. Er meistert seine Aufgabe perfekt, findet den Verschütteten schnell und gräbt ihn aus. Nach dem erfolgreichen Abschluss des aktionsreichen Teils der Übung, sind alle froh die an diesem Tag sehr unwirtliche Gegend verlassen zu können – alle haben vom Bergrettungseinsatzwetter genug... Lehren dieser Übung:
Einen Dank der ganzen Mannschaft für die rege Teilnahme und für die tollen Leistungen die erbracht wurden.
Dezember 2004: Wie jedes Jahr fand auch heuer am 12. Dezember 04 die Liftbergeübung am Vorhegg Sessellift statt. Die Ereignisse zu Beginn dieses Winters in Sölden, wo dutzende Wintersportler aus einer betriebsunfähigen Kabinenseilbahn geborgen werden mussten, geben uns in der regelmäßigen Auseinandersetzung mit dieser Thematik Recht. Wie gewohnt, können wir auch zu diesem Übungstermin rege Teilnahme verzeichnen - dass auch unsere Kameraden der Alpingendamerie tatkräftig mitwirken freut uns besonders. Wie auf den Fotos zu erkennen ist, machen auch unsere Altkameraden in schwindelerregenden Höhen wie immer eine gute Figur. Fast schon traditionell findet im Anschluss an die Übung unsere Weihnachtsfeier in der „Aquarena“ statt. Natürlich fehlt es nicht an Getränken und am guten Schnitzel und auch die Nachbesprechung der Übung kommt nicht zu kurz. Dabei sind sich alle einig, dass es derartige Übungen auch in Zukunft geben muss, um im Fall des (Liftun-)Falles jederzeit bestens gerüstet zu sein. Fazit: Tolle Übung mit lustigen Beisammensein und einem lehrreichen Ausgang. Danke nochmals an:
11. Dezember 2004: Am 11.12.2004 fand im LKH Laas eine Erste Hilfe Fortbildung speziell für unsere Ortsstelle statt. In dieser 6 stündigen Schulung wurde wir auf der medizinischen Ebene vom allerfeinsten „verwöhnt“. Unser Ortsstellenarzt OA Dr. Wibmer Andreas organisierte hochkarätige Referenten, die uns Bergretter die Medizin näher bringen sollten. Den Start machte der ärztliche Leiter des LKH Laas Prim. Dr. Hörmann Johannes, der uns das Thema „Herzinfarkt“ näher brachte, sodass es auch für „Normalverbraucher“ verständlich war. Danach versuchte Dr. Kovac Peter von der Gailtalklinik uns die Unfallchirurgie näher zu bringen. Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und Kuchen (nochmals ein Dankeschön) ging es weiter mit OA Dr. Kleindienst Roman mit dem sehr interessanten Vortrag – Methoden der Bildgewinnung. OA Dr. Potocnik Christian machte uns mit dem Thema „Der Großunfall“ die Einsatzstrategie und Organisation des Roten Kreuzes bekannt. Den Abschluss dieses überaus interessanten Vormittages machte dann OA Dr. Wibmer Andreas zum Thema „Höhenkrankheit“. Diese Veranstaltung war sicherlich einzigartig und ich möchte mich auf diesem Wege nochmals recht herzlich bedanken:
30. November 2004:
Oktober 2004: Durch Unterstützung des ÖAV unter der Leitung von Herrn Sepp Lederer, konnten wir heuer mit der Sanierung alpiner Kletterrouten in den Karnischen beginnen. Im Sommer 2004 konnte ich mit Roland Pranter am Cellon den Ostpfeiler (Erstbegehung: Dabernig, Strobel, Tasotti) mit Bohrhaken versichern. Im Oktober 2004 folgte dann die zweite Sanierung auf der Forc. Monumenz, wo wir eine Route im 6. Schwierigkeitsgrad in der Südwand versicherten. Die Routen wurden als alpine Sportkletterrouten eingerichtet, wobei Standplätze sowie Zwischensicherungen gebohrt wurden. Bei einer Begehung der Routen sollte jedoch nicht auf einen Klemmkeilsatz und auf ein bis zwei Friends verzichtet werden! Im Frühjahr 2005 wird die Sanierung weiterer Routen im Bereich Plöckenpass fortgesetzt.
Oktober 2004:
Oktober 2004: Es sollte ein schöner und würdiger Abschluss
unseres umfangreichen Sommerausbildungsprogramms werden, es sollte ein Ausflug
aus der Kategorie „unvergesslich und spannend“ sein, es sollte eine
Veranstaltung im Zeichen der Kameradschaft und des „Gemeinsam-etwas-unternehmen“
werden und – es sollte nicht sein. Unser Sommerausflug 2004 ist im wahrsten
Sinne des Wortes ins Wasser gefallen – die äußerst tristen Wetterprognosen, die
sich im nachhinein gesehen auch bewahrheitet haben, und der Mangel an
entsprechenden Ersatzterminen haben eine Absage quasi erzwungen. Abschlussveranstaltungen haben etwas so endgültiges an sich – All jene, die am
Kletterwochenende die letzten Seillängen dieses Sommer spulen wollten, haben
durch die Absage des Events sicher einen Anreiz, die Klettersaison noch etwas zu
verlängern und diese Längen nicht entfallen zu lassen sondern einfach um ein,
zwei Wochen zu verschieben. Die Change auf einen schönen und langen Herbst lebt
ja noch.
17. Oktober 2004: Das Kletterwochenende unserer Ortsstelle
wurde wegen Schlechtwetters leider abgesagt.
09. Oktober 2004: Am Freitag den 8.10.04 brach Herwig Winkler, Katschnig Alexander (fachkundiger Mithelfer) und Simon Wurzer auf, um den Orientierungslauf zum Röthenkreuz auszustecken. Durch die tolle Vorbereitung des Kartenmaterials von unserem Kameraden Obereder Hannes, war es nicht schwer die Kontrollpunkte an den gegebenen Orten zu platzieren. Es waren insgesamt neun Kontrollpunkte anzulaufen. Bei jedem war ein Zettel angebracht, auf dem ein Wort stand. Die neun Wörter ergaben dann einen Satz. Zuerst fand eine Erklärung der Bussole und Karte durch unseren Ausbildungsleiter Harry Kollmitzer statt. Danach wurden die Teams mit dem Einsatzfahrzeug im Gelände verteilt, wo die Orientierung mit Höhenmesser und Bussole begann. Am Anfang schien es bei einigen noch nicht so zu laufen, doch nach dem zweiten oder dritten Checkpoint kam jeder in Schwung. Alle Teams bezwangen die Hürden und fanden alle Anlaufposten. Ein Lob auch an unsere älteren Kameraden, die sich mit viel Elan und Begeisterung ins Zeug legten und immer wieder sehr häufig bei unseren Aktivitäten anzutreffen sind. Schlussendlich war es eine gelungene Veranstaltung die mit einer Nachbesprechung im Gailtaler Hof endete, bei der unser Obmann den entstandenen Satz „Wir suchen einen neuen Obmann der Ortsstelle Kötschach-Mauthen“ nochmals besprach und erläuterte. Durch die immer größere Begeisterung unserer Mitglieder, wird der Orientierungslauf nächstes Jahr sicher in einem größeren Ausmaß fortgesetzt.
01. September 2004: ZEHN JAHRE ALT - Bub alleine auf Gipfelsturm - abgestürzt
21. und 22. August 2004: Wer in diesem Sommer, besonders an
Wochenenden, auf schönes Wetter gewartet hat, um in die Berge zu gehen, der wird
wahrscheinlich oft zuhause geblieben sein. Flexibilität und Kreativität in der
Tourenplanung waren gefragt – auch bei vielen Veranstaltungen unserer
Ortsstelle. Ein gutes Beispiel dafür – das Ausbildungswochenende am 21. und 22.
August. Da sich zum Beginn des zweiten
Ausbildungstages eine merkliche Wetterbesserung eingestellt hat, können wir den
griffigen Fels gegen rutschiges Gletschereis tauschen. Ein voll besetzter
Bergrettungsbus setzt sich Glockner Hochalpenstraße in Bewegung. Mit an Bord,
das nahezu gleich zusammengesetzte Team wie am Vortag - und ein absolut
identischer Diskussionsstil. Auf der Franz-Josefs-Höhe angekommen, packen wir
unsere Ausrüstung und beginnen mit dem Marsch zur Oberwalder-Hütte. Dabei werden
wir von eisigen Temperaturen und Verwehungen des am Vortag gefallenen Neuschnees
begleitet. Der Marsch über den Gletscher hin zu unserer Übungsspalte ist zwar zu
keinem Zeitpunkt kritisch, es wird jedoch allen Bewusst, welche alpine Gefahren
die Begehung von Gletschern mit sich bringt. An der Gletscherspalte werden
Kameraden- und Selbstbergung intensiv geübt. Dabei macht die mittlerweile starke
Sonnerstrahlung allen zu schaffen und sorgt für typische Gletscherbräune
und/oder –röte bei allen Kameraden. Nach Abschluss der Übung geht’s zur
obligatorischen Nachbesprechung und zum Mittagessen auf die Oberwalder-Hütte.
Der anschließende Abstieg und die Rückreise ins Gailtal verlaufen problemlos und
ohne besondere Vorkommnisse.
20. August 2004: Thank you by Fabrizio, Laura, Marco, Paolo
August 2004:
11. Juli 2004: Am Sonntag den 11. Juli berief Einsatzleiter
JOST Leo die diesjährige Einsatzübung ein. Als Übungsgebiet entschied sich der
Einsatzleiter für den letzten Wasserfall der Grünseeschlucht – den Stausee am
Hydrosolar und den Valentinbach am Ausgang der Staumauer. Die Übungsannahme war
folgend: Eine Gruppe von 4 Männer durchquerten die Grünseeschlucht. Kurz vor den
letzen Wasserfall verletzte sich ein Mitglied der Mannschaft schwer am
Oberschenkel – sodass ein selbständiges Weiterkommen nicht möglich war. Um 08.30
Uhr gab der Einsatzleiter dann den Einsatzbefehl, und bei strömenden Regen
machten sich 19 Mann der Ortstelle auf den Weg, um die gestellten Aufgaben zu
bewältigen. Von der Plöckenstraße aus musste ein Teil der Mannschaft die
Rettungsgeräte in die Schlucht bringen. Nach einer 80 m Abseilaktion wurde dann
die Situation beurteilt, die Einsatzstrategie besprochen und die Einsatzbefehle
erteilt. Der Verletzte wurde Erstversorgt und in die UT 2000 Trage verpackt und
transportfähig gemacht. In der Zwischenzeit wurde am Fuße des Wasserfalles eine
Seilbahn vorbereitet um den Verletzten in Richtung Stausee zu transportieren.
Nach einer sehr schwierigen Bergung durch den Wasserfall und einer Abfahrt
Richtung Stausee wurde dann an der UT 2000 Trage die Schwimmkörper montiert und
die Retter schwammen mit den Verletzten zur Staumauer, wo schon die zweite
Mannschaft wartete um den Verletzten zum Weitertransport zu übernehmen. Mittels
Flaschenzug wurde dann der Verletzte über die Staumauer gehoben und dort
warteten schon die Retter mit einer vorbereiteten Seilbahn – die wiederum den
Verletzten entlang des Valentinbaches an einen sicheren Zwischenlagerplatz
brachte. Von dort wurde dann der Verletzte von der Bodenmannschaft übernommen
und der medizinischen Obhut übergeben.
04. April 2004: Frau Holle hat
ihre Arbeit im oberen Gailtal heuer gut gemacht, um nicht zu sagen zu gut. Nach
den Schneefällen letztes Wochenende sind wir bei leider nicht zu schönen Wetter
Richtung Rauchkofel aufgebrochen. Zu dieser Jahreszeit führt der Weg durch das
Hochtal zu einem großen Teil über den Lawinenschnee der benachbarten Steilhänge
des Rauchkofel und der Kellerwand. Heuer jedoch sind erst wenige Lawinen
abgegangen.
28. März 2004: Am 28.03.2004 fand, nach 2 jähriger Unterbrechung, der Fleonslauf statt. Er stand ganz im Zeichen des langjährigen Organisator und Freundes unserer Ortsstelle, Duiligo SAMASSA. Organisiert wurde diesmal der Fleonslauf auf Initiative seiner Frau Anna SAMASSA. Zahlreiche Freunde und Bergsteiger aus Österreich, Slowenien und Italien trafen sich zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung am Öffnerjoch. Der zuvor gefallene Neuschnee ermöglichte allen Teilnehmern eine herrliche Pulverschneeabfahrt mit sehr viel Sonnenschein. Den Gesamtsieg aller Klassen holte sich diesmal ein Team der Bergrettung Kötschach-Mauthen. Auch in der Bergrettungsklasse verzeichnete die Ortsstelle Top - Platzierungen. Ganz gut in Form scheint dieses Jahr unser Kamerad Zumtobel Adolf zu sein. Bei allen seinen Starts war mit seinen Team immer unter den Top 4. Wir sind schon ganz gespannt, welche Plazierungen er bei den noch zwei ausstehenden Rennen erreichen kann. (Valentingletscherlauf am 18.04 und Kofler-Memorial am 02.05 in Slowenien)
20. März 2004: TEILNEHMER: Wurzer Simon Lamprecht Bernd Schmid Günther (Eliteklasse) Um 06.30 Uhr fuhr eine kleine Gruppe der
Bergrettung Kötschach-Mauthen in Richtung Mallnitz um am Tourenlauf
teilzunehmen. Natürlich kann eine solche Ausfahrt nicht ohne Probleme ablaufen,
denn in der Ortschaft Winklern im Mölltal kam die ganz nüchterne Meldung unseres
Kameraden Prugger Andi: „I glab i hon meine Schol´n von meine Tournschua daham
in Kella gloss’n“. Der Aufstieg auf die Hagener Hütte verlief dann ohne größere Zwischenfälle. Teilweise lies sich auch die Sonne blicken – so wurde es doch noch ein schöner Tourentag mit einer herrlichen Abfahrt. Das Mittagessen und die Siegerehrung war dann im Tauernsaal, wo auch eine Blaskapelle aufspielte. Auch konnten wir einen Erfolg verzeichnen – die Mannschaft (Wurzer, Winkler, Zumtobel) erreichte in der Bergrettungsklasse den ausgezeichneten 3. Platz. Wir gratulieren.
19. März 2004:
13. und 14. März 2004: Am 13. März starten ein vollbesetzter
ÖBRD-Bus und zwei Begleitfahrzeuge, insgesamt 12 Mann hoch, in das auch in
dieser Wintersaison stattfindende Skitourenwochenende unserer Ortsstelle. Ziel
ist das Sadnighaus, ein schön gelegener Stützpunkt für Touren in die … Berge (www.sadnighaus.at).
Da die bescheidenen Schneeverhältnisse eine mit einem weiteren Aufstieg
verbundene Abfahrt nicht rechtfertigen, entschließen wir uns für den direkten
Weg zurück zum Sadnighaus. Dort lassen wir diesen kurzen und stressfreien
Skitourentag und damit auch das heurige Skitourenwochenende bei wohlschmeckenden
Speisen und Getränken ausklingen.
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