BERGRETTUNG KÖTSCHACH-MAUTHEN

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Rückblick 2002

Dezember 2002:
Liftbergeübung - Wintereinsatzübung 2002 - ein Bericht von Bernd Eder

Der Winter lässt heuer bei uns ungewöhnlich lange auf sich warten. Frühlingshafte Temperaturen und grüne Wiesen treiben die Community der Wintersportler zur Verzweiflung und geben Anlass zur Diskussion über die Gründe dieser Misere. Auch wenn eine endgültige Antwort auf die Frage nach dem Verbleib der guten alten Wintersaisonen mit eisigen Temperaturen und meterhohem Schnee dabei noch nicht gefunden wurde, so kann eines mit Sicherheit gesagt werden – an der Wintervorbereitung unserer Ortsstelle liegt es sicherlich nicht - denn auch in Abwesenheit von winterlichen Rahmenbedingungen wurden knapp vor Weihnachten eine Liftbergeübung und die Wintereinsatzübung durchgeführt.
Liftbergeübung - Bergbahnen KötschachIm Rahmen der Liftbergeübung, die für alle aktiven Mitglieder der Ortstelle eine Pflichtveranstaltung darstellt, wird die Bergung von Personen aus einem Sessellift, in unserem Fall jenem in Vorhegg, trainiert. Die Übung dient zur Wiederholung des Ablaufes einer solchen Bergung und soll Routine im Umgang mit den Liftbergegeräten schaffen. Um diese Ziele zu erreichen ist jeder Bergretter gefordert, einen seiner Kameraden aus dem Sessellift zu bergen.
Die Übung fand in diesem Jahr erst am späten Abend statt. Dank der tatkräftigen Unterstützung der FF Kötschach-Mauthen, die mit ihren Scheinwerfern für taghelles Licht sorgte, mussten die Bergungen nicht im Dunkeln durchgeführt werden – dafür nochmals herzlichen Dank.
Der beste Beweis, dass die Ziele der Übung erfüllt wurden, stellt wohl die Tatsache dar, dass alle beim anschließenden gemütlichen Beisammensein Gelegenheit hatten, die Ereignisse der vorangegangenen Übung zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen – es wurde also niemand unsanft geborgen oder sogar am Lift vergessen…
Lawineneinsatzübung 2002Am Wochenende vor Weihnachten wurde die Wintereinsatzübung, die laut der entsprechenden SMS-Mitteilung für alle Aktiven eine „sowieso Pflicht“-Veranstaltung darstellt, am Fuße des Rauchkofels durchgeführt. Im Gegensatz zu den in den Vorjahren durchgeführten Übungen, bei denen jeweils ein planmäßiger Lawineneinsatz simuliert wurde, wurde die heurige Übung im Stationsbetrieb abgewickelt. Zu diesem Zweck wurden von den Ausbildungsleitern unterschiedliche Aufgabenstellungen definiert. Diese Aufgabenstellungen sollten im Rahmen der Übung in einzelnen Stationen von den zuvor gebildeten Teams  bewältigt und diskutiert werden.
Eine Station (unter der Verantwortung von Leo Jost) war dem richtigen Verhalten bei einem beobachteten Lawinenabgang mit verschütteten Personen gewidmet. In einer lebhaften Diskussion wurde der Ablauf der Bergung der Verschütteten erarbeitet und die dabei zu beachtenden Punkte erläutert.
Aufgrund der enormen Bedeutung im Wintereinsatz wurden in einer zweiten Station (unter der Verantwortung von Harry Kollmitzer und Charly Lamprecht) das Piepssuchen und das Orten von Verschütteten mittels Sonde ausgiebig trainiert. Dabei hat sich gezeigt, dass auch im Zeitalter von digitalen Geräten, die Ihren Benutzer mittels Pfeilanzeigen rasch und einfach zum Verschütteten führen sollen, das Training der Piepssuche nicht entfallen kann. Neue wie alte Geräte besitzen nämlich eine Reihe von Eigenheiten. Erfolgreiche Piepssucher kennen diese Eigenheiten und können sie bei der Suche auf der Lawine berücksichtigen.
An der weiteren Station der Wintereinsatzübung (unter der Verantwortung von Roland Pranter) wurde der Bereich „Erste Hilfe“ thematisiert. Dabei ging es vor allem darum, die Erstversorgung eines Verletzten im freien Gelände zu üben. Dazu wurden zuerst, basierend auf der Beschreibung eines fiktiven Unfallherganges, der grobe Ablauf der Erstversorgung und zu beachtende Punkte theoretisch erläutert und diskutiert. Im Anschluss daran wurden die wichtigsten Handgriffe an Kameraden geübt.
Bei der abschließenden Übungsbesprechung in der Unteren Valentin wurden bei einem gediegenen Mittagessen – vielen Dank an die Ortsstelle für die Einladung - die Erkenntnisse aus der Übung ausgetauscht und Schwachstellen und Problemfelder diskutiert.
Beide Übungen waren sehr interessante und lehrreiche Veranstaltungen. Mit ihrer Durchführung wurde ein weiterer und sehr wichtiger Teil des Winterausbildungsprogramms erfolgreich umgesetzt. Sie haben einen wesentlichen Beitrag zur Vorbereitung der „Aktiven“ unserer Ortsstelle auf den Wintereinsatz geleistet.

Der Winter kann also kommen – an uns soll es nicht liegen…

November 2002:
AMA DABLAM - 6.856 m
Jubiläumsexpedition 2002 - 50 Jahre Alpingendarmerie - ein Bericht von Heribert Patterer

Ama Dablam Photo Gallery

Ama Dablam - 6.856 mIch zieh mir die Mütze tief in die Stirn, dreh mich im Schlafsack von einer zur anderen Seite, mein Puls rast unaufhörlich dahin. Der Wind peitscht gegen die Zeltplane und lässt mich nicht einschlafen. Wie lange wird diese Nacht auf Lager I in 5.850 Meter Höhe noch dauern?
Irgendwann hör ich aus dem Nebenzelt einen Benzinkocher röhren. Ein Blick auf meine Armbanduhr gibt mir die erlösende Antwort, es ist 5 Uhr morgens, Zeit zum Aufstehen, Zeit für einen Gipfelversuch auf die 6.850 Meter hohe Ama Dablam.
Sepp und Andi waren schon gestern am Gipfel, wieso sollten es also Horst und ich heute nicht auch schaffen.
Im Lichtkegel meiner Stirnlampe sehe ich, dass die Zeltinnenwände mit einer dicken Reifschicht überzogen sind. Instinktiv zucke ich zusammen und schmiege mich an den wohlig warmen Schlafsack. Gedanken an zu Hause, an die schönen Akklimatisations- und Vorbereitungstouren im Everest Nationalpark schweifen durch meinen Kopf und geben mir Auftrieb und Kraft für den Gipfelsturm……….

Auf der Trekkingroute bei PakdingAm 21.10. fliegen Sepp, Horst, Andi, Fredi, Gerhard und ich – alle Flugretter auf den ÖAMTC Stützpunkten Lienz und Klagenfurt, sowie Sepps Schwester Gabi und Emanuel, von München nach Kathmandu.
Nach 2tägigem Aufenthalt in der anfangs sehr gewöhnungsbedürftigen Millionenstadt geht es mit einem Inlandsflug weiter nach Lukla. Die Landung auf der viel zu kurzen, dafür aber bergwärts geneigten Landebahn meistern die beiden Piloten bravourös.
Gemeinsam mit einer 10köpfigen Kärntner Trekkinggruppe wandern wir in den kommenden Tagen durch das wild romantische Solo Khumbu Gebiet Richtung Norden. Es gibt hier keine Wege, keine Fahrzeuge. Die sich an den steilen Berghängen entlang schlängelnden Pfade sind steinig und uneben, über wackelige Hängebrücken wechseln wir mehrmals die Talseite.
Stundenlang marschieren wir dahin, begleitet von mehreren Sherpas und Hochlandrindern, auf denen unser Gepäck verstaut ist.
Nach 2 Tagen erreichen wir das 3.400 Meter hoch gelegene Sherpadorf Namche Bazar. Es ist Zeit für einen Ruhetag, die Strapazen und die Höhe nagen erstmals an unseren Kräften. Wir nutzen die Zeit, relaxen, besuchen den tibetischen Markt, schlürfen Capuccino im Internetcafe, unterhalten uns mit anderen Bergsteigern und schießen Fotos, Fotos, Fotos.

Gipfel des Kalapatthar 5.548 m mit Blick auf Mount EverestIn den nächsten Tagen steigen wir bei strahlend blauem Himmel und imposantem Ausblick auf Amadablam, Everest und Lhotse weiter nach Dingpoche auf.  Wir haben die 4000 Meter Marke überschritten, erstmals zeigen sich bei einigen Teilnehmern gesundheitliche Probleme.
Am 30.10. erreichen wir unser erstes Gipfelziel, den 5.548 Meter hohen Kalapatthar. Kein prachtvoller Gipfel, eher ein Schotterhügel, aber mit herrlicher Aussicht auf Everest Base Camp, Khumbu Eisbruch,  Südsattel und Mount Everest Gipfel in seiner unvorstellbaren Dimension.
Nach einer weiteren Zeltnacht in Lobuche steigen wir wieder nach Dingpoche ab. Emanuel kämpft mit einer Magen-Darminfektion, Fredi hat hohes Fieber, auch einige Trekkingteilnehmer sind angeschlagen. Expeditionsarzt Klaus hat alle Hände voll zu tun.
Während sich unsere kranken Freunde in Dingpoche erholen, nehmen wir das nächste Ziel, den 6.189 m hohen Island Peak in Angriff.

Leo und ich am Gipfel des Islandpeak 6.189 mWir erreichen das Base Camp  am 1.11. Am Fuße einer gewaltigen Moräne, inmitten von Schutt und Gesteinsbrocken stehen bunte Zelte anderer Expeditionen. Unsere Sherpas finden auch für uns noch einige ebene Plätzchen. Die Zelte müssen gut verankert werden, es bläst kräftiger, SW-Wind. Es wird eine kalte, kurze Nacht. Um 02.30 Uhr brechen wir Richtung Gipfel auf. Trekkingsherpa DAWA führt uns im Stirnlampenlicht über einen steilen,  felsigen Pfad bergwärts. Als es langsam Tag wird, erreichen wir den Gletscher. Es ist bitterkalt. Gerhard spürt seine Zehen nicht mehr, er dreht um.
Mit Steigeisen, Klettergurt und Jümar- klemme arbeiten wir uns am Fixseil über einen Steilaufschwung Richtung Gipfelgrat. Um 07.45 Uhr stehen Sepp und ich am Gipfel. Kurz danach erreichen Andi, sowie Leo und Sabine von der Trekkinggruppe den Gipfel. Auch Gabi sowie der 60jährige Eike und Expeditionsarzt Klaus schaffen es.

Die Aussicht ist unbeschreiblich. Die Lotse-Südwand – 3mal so hoch wie die Hochstadel Nordwand – steht zum Angreifen nahe  vor uns, Schneefahnen lassen uns die bittere Kälte dort oben erahnen. Im Südwesten ragt die Amadablam majestätisch in den tiefblauen Himmel.
Zu Mittag sind wir wieder im Base Camp. Unsere Cookingsherpas verwöhnen uns mit einer dicken Knoblauchsuppe. Auf unseren Gipfelsieg stoßen wir mit Dosenbier und Everest-Whisky an.

Die Vorbereitungszeit geht nun zu Ende, unser eigentliches Ziel die AMA DABLAM ruft, haben wir noch genug Reserven? Zurück in Dingpoche teilen uns Fredi und Emanuel mit, dass sie aufgrund ihrer krankheitsbedingten Schwächung auf den Gipfel verzichten und frühzeitig abreisen wollen.

Im Basecamp der Ama DablamAm 4.11. starten Sepp, Andi, Gerhard, Horst, Gabi und ich sowie 5 Trekkingmitglieder von Dingpoche ins AMA DABLAM Base Camp. In knapp 4 Stunden erreichen wir den einzigartig schönen Platz in 4.600 m Höhe. Eine flache Wiese,  geschmückt mit unzähligen Gebetsfahnen, weit verstreut bunte Zelte mehrerer Expeditionen, weidende Jaks, wilde Himalaya Fasane und direkt vor uns, mehr als 2000 Höhenmeter in den Himmel ragend unser Berg, die Amadablam.
Wir gönnen uns alle einen Ruhetag, um uns zu erholen und uns bei anderen Expeditionen über die Verhältnisse am Berg zu informieren. Stefan JUNGMANN, ÖAMTC Flugretter und Alpingendarm aus Ischgl -  ist auch im Base Camp. Er beabsichtigt mit seinem Bergrettungskollegen Helmut den Gipfel zu besteigen.
Wir hören, dass im Lager I kaum noch Zeltplätze frei sind und wissen nun, dass nicht alle zugleich starten können. Wer sind die ersten?
Lager I in 5.850 m HöheAndi und Gerhard sind nicht mehr zu bremsen, sie wollen am 6.11.2002 unbedingt starten. Sepp unser Expeditionsleiter schließt sich ihnen an. Am selben Tag verlassen uns die 5 Trekkingteilnehmer, sie steigen Richtung Namche Basar ab.
Horst, Gabi und ich bleiben alleine im Base Camp zurück – ein einsamer, langer Tag.
Am 7.11.2002, wir sind gerade beim Frühstücken, kommt Gerhard vom Lager I zurück. Er fühlte sich krank und für den Gipfelstart nicht fähig. Um 11.00 Uhr starten Horst, Gabi und ich  Richtung Camp I. Es sind beschwerliche 1.200 Höhenmeter über Moränenrücken und Granitblöcke. Von weit unten schon sieht man die Zelte, wie an die Felsen geklebt. Wir lassen uns viel Zeit. Gabi geht es nicht gut, sie muss auf halber Strecke umdrehen. Horst und ich erreichen gegen 16.00 Uhr Camp I. Wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang, dann wird es innerhalb von Minuten dunkel und eiskalt, wir verkriechen uns in den Schlafsäcken.

.......Climbingsherpa Khamar zerrt am Reißverschluss des Überzeltes und reißt mich endgültig aus meinen Träumen. Es ist 05.30 Uhr morgens, der Himmel ist sternenklar, die Luft trocken und kalt. Khamar kocht Tee für uns. Um 06.00 Uhr starten Horst, Khamar und ich Richtung Gipfel, wir sind scheinbar die einzigen, die es heute vom Lager I aus versuchen.
Mushroomgrat unterhalb des Lager IIIAnfangs geht es über Blockgelände flach, später leicht ansteigend dahin. Langsam komme ich auf Betriebstemperatur, die verspannten, unterkühlten Muskeln lockern sich zunehmend und ich komme rasch voran. Der Felsgrat bäumt sich immer steiler auf. Im bombenfesten Granit schwindle ich mich an kleinen Leisten und Dellen über mehrere schwierige Kletterpassagen. An teils zerschlissenen, alten Fixseilen lasse ich eine Selbstsicherung mitlaufen. Eine Unachtsamkeit oder ein Ausrutscher hätte sonst einen fatalen Absturz zur Folge.
Nach knapp 2 Stunden erreiche ich Lager II. Horst wählt ein langsameres Tempo, er ist circa eine halbe Stunde zurück. Unser Climbingsherpa Khamar sollte mit uns ins Lager III aufsteigen, er drehte jedoch frühzeitig  wegen einer Magenverstimmung um.
Vom Lager II aus sehe ich Sepp und Andi beim Abstieg vom  Lager III. Die beiden sind vom gestrigen Gipfelanstieg und der Nacht im Lager III ausgezerrt, sie wollen nur noch hinunter.
Nach 10 Minuten Pause starte ich wieder. Mit jedem Höhenmeter wird es anstrengender. Über kombiniertes Gelände geht es steil bergauf. Die herunter hängenden Fixseile und Verankerungen sind teilweise in furchterregendem Zustand, trotzdem hänge ich meine Steigklemme  ein. Als ich den Mushroomgrat erreiche, kommen mir 3 amerikanische Bergsteiger entgegen. Der Schneegrat ist so ausgesetzt und schmal, dass ein Vorbeigehen unmöglich ist, ich muss warten. 

Die endlose Gipfelflanke 40-50 Grad steilPlötzlich verliert der Erste das Gleichgewicht und pendelt, an einem  Fixseil hängende mehrere Meter in die Ostwand. Mir stockt kurz der Atem, doch welch ein Glück, der Mann gibt zu verstehen, dass ihm nichts passiert sei. Schritt für Schritt steige ich, nach diesem Erlebnis noch vorsichtiger, weiter. Es folgen mehrere Steilaufschwünge, dann tauchen endlich die Zelte Camp III   vor mir auf.  Sepp und Andi haben die letzte Nacht hierin 6.400 Meter Höhe verbracht und ihre Schlafsäcke und Unterlegmatten für uns  zurückgelassen. 
Es ist 10.00 Uhr, ich liege gut in der Zeit und will den Gipfel unbedingt noch heute erreichen. So raffe ich mich nach 20minütiger Pause auf und steige über eine circa 50 Grad steile Rampe, einem riesigen Hängegletscher bedrohlich nahe, Richtung Gipfel weiter. Es sind noch endlos lange 400 Höhenmeter bis zum Gipfel. Immer langsamer quäle ich mich höher. 5 bis 6 Schritte, dann muss ich wieder rasten.
Über den senkrechten Bergschrund hängt ein Fixseil herunter. Ich habe keine Motivation mehr alpin zu klettern, sondern schinde mich mit meiner Steigklemme am Fixseil hoch.
Endlich gegen 13.00 Uhr neigt sich die Gipfelflanke zurück. Gebetsfahnen kennzeichnen den  nahen Gipfel. Ich ringe nach Luft und muss nochmals rasten, dann nach 15 Schritten stehe ich endlich am höchsten Punkt der AMA DABLAM. Es ist ein ergreifendes Gefühl, ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Kurze Zeit genieße ich noch die einzigartige Aussicht auf die Riesen des Himalayagebirges ,  dann fällt Nebel ein.Am Gipfel der Ama Dablam im Hintergrund der Mount Everest

Beim Abstieg über die Gipfelflanke treffe ich Horst. Er ist noch guter Dinge. Er erreicht den Gipfel gegen 15.00 Uhr. Die kommende Nacht verbringen wir gemeinsam in Camp III. Es wird eine lange, schlaflose Nacht bei Sturm und klirrender Kälte. Am nächsten Tag steigen wir entkräftet bis ins Basecamp ab.
Wir begegnen Gabi und Gerhard knapp unterhalb von Camp II. Zu diesem Zeitpunkt noch voll motiviert, müssen sie später knapp vor Lager III wegen gesundheitlicher Probleme umdrehen. Gabi startet 2 Tage später noch einen letzten Versuch. Leider hat sich das Wetter dramatisch verschlechtert und sie muss neuerlich aufgeben. Im Basecamp liegen 10 cm Neuschnee, die Wolken hängen tief, es ist erstmals so richtig unfreundlich und wir sind froh, endlich ins Tal absteigen zu können.

Nach 4 Wochen Nepal sehnen wir uns nach unseren Familien, auch können wir es kaum noch erwarten, ein Wienerschnitzel oder einen knackigen Salat zu verzehren, höchste Zeit also, heimzukehren.

Allerheiligentour - Rauchkofel - ein Bericht von Simon Wurzer:

Am Freitag, 1. November 2002 um 07.30 Uhr brachen Roland, Harry, Lois, Herwig, Inge, Georg, Manuel, Mario und ich Simon Wurzer  auf den Gipfel des Rauchkofels auf. Zuerst ging es mit dem Auto Richtung Plöckenpass in die Untere Valentinalm, bei der wir Inge begegneten und uns zu Fuss auf den Weg machten. Bei der Oberen Valentinalm angekommen trennten sich unsere Wege. Harry, Herwig und ich wählten den Weg auf das Wodner Thörl um über den Ostgrat auf den Rauchkofeel aufzusteigen. Die anderen bevorzugten vorerst durch das schattige Hochtal den Gipfel zu erklimmen, während wir uns bereits toll in der Sonne bewegten. Nach ca. 5 min hatte Roli unseren Plan durchschaut und so folgte er uns mit Inge und Mario. Sie hatten bald den Anschluss gefunden und so stiegen wir gemeinsam Richtung Wodner Thörl auf. Dort begann der Grat und nicht weit von uns sahen wir einige Gemsen die sich in der Sonne wärmten. So nahmen wir die Gemsen als Vorbild und stiegen über den Ostgrat bis zum Gipfel empor. Nach einer kurzen Pause ging es hinunter zum Wolayer Thörl, wo wir unseren verstorbenen Kameraden bei der geschmückten Erinnerungstafel gedachten und eine Kerze anzündeten. Georg, Lois und Manuel gingen zum Wolayer See hinunter um auch dort den Verstorbenen zu gedenken. Beim Abstieg trafen wir sie wieder und gingen gemeinsam hinunter bis zur Oberen Valentinalm, wo bereits der  nächste Auftrag auf uns wartete! Das ist aber eine andere Geschichte!!!!!!

 Fazit: Wunderschönes Wetter, Wunderschöne Tour und die Erkenntnis dass man den Verstorbenen nicht nur am Friedhof gedenken kann! Berg Heil!

September 2002:
Kletterwochenende in Italien - ein Bericht von Bernd Eder:
Das Kletterwochenende unserer Ortsstelle am 28. und 29. September 2002:
„Ein Wochenende im Wechselspiel zwischen Kletter- und Kulturgenuss“

Die Kletterausflüge unserer Ortsstelle sind Teil des Ausbildungsprogramms. Sie dienen dazu, allen Kameraden die Möglichkeit zu bieten, an ihrer Klettertechnik zu arbeiten und wertvolle alpine Erfahrungen zu sammeln. Wer jedoch glaubt, dass solche Wochenenden nur einseitig auf die Erfüllung dieser Aufgabe ausgerichtet sind, der irrt sich. Der folgende Bericht über unseren Ausflug in die attraktiven Klettergärten des oberitalienischen Raumes verdeutlicht dies. Er erzählt, wie ein Kletterwochenende unserer Ortsstelle zu einem Abenteuer im Wechselspiel zwischen Kletter- und Kulturgenuss wurde.

Das Wochenende begann mit einem ausführlichen Kulturerlebnis – der Erfahrung der italienischen Frühstückskultur. In einem kleinen Cafe knapp hinter der italienischen Grenze wurden bei Capuccino und Brioche die Pläne für die bevorstehenden Klettertage konkretisiert und als erstes Etappenziel der „Palazzo“ in der Nähe von Maniago festgelegt.  Bei unserer Suche nach diesem Klettergarten mussten wir erkennen, dass nicht alles was einen so prunkvollen Namen trägt, hell erstrahlt und schon von weitem ersichtlich ist. Im Gegenteil – der „Palazzo“ liegt unscheinbar und gut versteckt in den Wäldern der Gegend und konnte von uns erst nach einer kleineren Odyssee und der Befragung mehrerer ortskundiger Einheimischer entdeckt werden. Für die komplizierte Anreise wurden wir im Klettergarten jedoch mit einer angenehmen und unkomplizierten Genusskletterei und dem einzigartigen urwaldähnlichen Ambiente entschädigt.

Reibungslos verlief der Wechsel vom ersten Klettererlebnis dieses Wochenendes zum nächsten Kulturerlebnis – der Erfahrung der italienischen Essenskultur. Bei Tramezzi, Spaghetti und Wein blieb genug Zeit, um über den verlebten Klettervormittag zu plaudern und um ein weiteres herausforderndes Ziel für eine weitere Kletterrunde am Nachmittag festzulegen. Dabei fiel unsere Wahl auf den Klettergarten von Erto. Dieser Klettergarten bietet eine Vielzahl von Routen aller Schwierigkeitsgrade und zählt wohl zu den beliebtesten im Raum Oberitalien. Von dieser Popularität zeugen die schon etwas „speckigen“ und glatten Griffe, die selbst Routen der unteren Schwierigkeitsgrade für alle von uns zu einer kniffeligen Herausforderung werden ließen.

Nachdem unsere Unterarme das Sammeln von weiteren Klettererlebnissen an diesem Tag nicht mehr zuließen, wurde es höchste Zeit, uns wieder den kulturellen Highlights der Gegend zuzuwenden. Ein solches Highlight liegt unmittelbar in der Nähe des Klettergartens. Es ist ein riesiger Staudamm, der vor fast 30 Jahren zum Schauplatz einer gewaltigen Naturkatastrophe wurde. Damals drifteten gigantische Gesteinsmassen innerhalb von Sekunden in den Stausee. Die Folge war eine verheerende bis zu 70 Meter hohe Flutwelle. Etwa 30 Millionen Kubikmeter Wasser donnerten in einer todbringenden Welle über die Krone des Dammes. Zeit für Warnmeldungen und Evakuierungsmaßnahmen war nicht geblieben. Fünf Städte verschwanden komplett in den Fluten, 2500 Anwohner starben. Der Staudamm wurde bis heute und wird auch in Zukunft nicht mehr in Betrieb genommen. Er steht wie ein Monument für den Versuch des Menschen sich die Natur zum Diener zu machen und den daraus gezogen tragischen Lehren.

Der kulturellen Erlebnisse noch nicht satt, beschlossen wir im Anschluss an die Besichtigung des Staudammes nach Maniago zu fahren, um dort Erfahrungen mit der italienischen Ausgehkultur zu sammeln, beziehungsweise den diesbezüglich bereits vorhandenen umfangreichen Erfahrungsschatz in unseren Reihen zu vertiefen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die ausgezeichneten italienischen Weine gelegt, mit denen wir uns bis in die späte Nacht beschäftigten.

Der nächste Tag begann wie der vorige geendet hatte – mit einem Kulturerlebnis. Erneut hatten wir Gelegenheit uns von der Güte eines italienischen Frühstücks zu überzeugen. Um dieses Wochenende nicht zu einer reinen Kulturreise verkommen zu lassen, stand im Anschluss wieder ein intensives Kletterprogramm im Klettergarten von Maniago auf der Tagesordnung. Die attraktiven Sportkletterrouten im griffigen Fels des Klettergartens beschäftigten uns für mehrere Stunden und boten eine weitere willkommene Gelegenheit unsere Klettertechnik zu verfeinern oder einfach Spaß an der Bewegung im Felsen zu haben.

Der wunderschöne Klettertag und damit auch das eindrucksvolle Kletterwochenende konnte bei Schinken und Rotwein – einem weiteren Kulturerlebnis - im nahe gelegenen San Daniele würdig ausklingen.

 Jeder, der sich für eine Mitarbeit im Bergrettungsdienst entscheidet, muss ein gewisses Maß an alpiner Leistungsfähigkeit mitbringen und verpflichtet sich dazu, dieses Leistungsniveau kontinuierlich auszubauen. Das bedeutet jedoch nicht, dass man sich mit einer Mitgliedschaft in dieser Organisation dazu bereit erklärt, jedes Wochenende mit sonderbaren „Freaks“ bis zur totalen Erschöpfung zu trainieren. Das oben beschriebene Wochenende ist das beste Beispiel dafür und zeigt, wie abwechslungsreich und spannend die Ausflüge unserer Ortsstelle sind. Dies ist sicherlich zu einem wesentlichen Teil der perfekten Organisation dieser Ausflüge durch das engagierte Team rund um Ortsstellenleiter Roland Pranter zuzuschreiben – und dafür möchte ich mich im Namen aller teilnehmenden Kollegen herzlich bedanken.

Mooskofel Südwand - Charly Lamprecht/Harry Kollmitzer:
Am Samstag, den 14. September 2002 zog es uns wieder ins Gamskofel - Mooskofelmassiv in den Karnischen Alpen. Diesmal nur zu zweit unterwegs, da unser OL Roland Pranter auf der Landessitzung weilte. Nach anfänglichen Einstiegsproblemen, kamen wir rasch vorwärts und durchstiegen seilfrei die Südwand. Vom Gipfel ging es wieder Richtung Raimundatörl über den Normalweg. Der Normalweg ist sehr schwer zu finden und es bedarf einer gewissen alpinen Grunderfahrung über diesen An-Abstieg heil ins Tal zu kommen. Trotzdem ein gelungener und erlebnisreicher Ausflug in den Karnischen. Für detaillierte Auskünfte stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Mooskofel NW Zebragrat - ein Bericht von Simon "Simse" Wurzer:




Zebragrat im Nebel




.....am Grat (Charly&Roli)




....am Gipfel

Am Samstag, den 07. September 2002 brachen wir zum Erlebnis "Bergrettung Kötschach-Mauthen bezwingt die Mooskofel Nord Wand" auf. Wir, das sind Roland Pranter (- der Plattenkönig), Charly Lamprecht (- der Bergwanderer), Harry Kollmitzer (Apahatschi) und ich Simon Wurzer, kurz genannt "Simse". Um 7 Uhr früh starteten wir vor dem Haus des Ortsstellenleiters unsere Einsatzfahrzeuge von KTM, Suzuki und Yamaha und fuhren Richtung Sittmooser Tal. Nach 1 1/2 Stunden Fußmarsch über den Jägersteig durch den Sittmooser Graben auf die Raimunda Alm und weiter über teils unwegsames Gelände, erreichten wir den Einstieg des Zebragrat. Am Einstieg angekommen, errichteten wir sofort ein "Stana-Mandl", damit für weitere Begehungen der Einstieg leichter gefunden werden kann. Die ersten beiden Seillängen verliefen über plattiges Gelände und brachten uns schließlich direkt auf den Grat. Pfeiler 1 und 2 wurden schnell überwunden. Die Felsqualität im unteren Wandteil ist relativ kompakt, nur hie und da von Schotterbänken durchzogen. Die Gratlänge beträgt ca. 1.000 m, mit einer Wandhöhe von 650 Hm. Zur Absicherung verwendeten wir  Keile und Friends,  an den Standplätzen wurden von Harry und Charly Haken geschlagen. Die leichteren Abschnitte im Mittelteil gingen wir am verkürzten Seil, was für mich ein aufregendes Erlebnis war. Erstens hatte ich bis dato noch keine Erfahrung mit dem Umgang am kurzen Seil und zweitens war es stellenweise sehr brüchig. An einer kürzeren Abseilstelle angekommen, fanden wir von den Erstbegehern Dabernig/Unterluggauer eine zurückgelassene Aludose mit deren eingeritzten Namen sowie das Datum der Erstbegehung aus dem Jahre 1986.
Die Dose nahmen wir mit und wird dem Erstbegeher Dabernig übergeben. Bei einer weiteren Begehung wird diese wieder zurück an die besagte Stelle gebracht. So ging es dann weiter bis ans Ende des Grates, bis wir schließlich den Gipfel des hinteren Mooskofel erreichten. Nach einer angemessenen Pause und dem Eintrag ins Gipfelbuch aus dem Jahre 1895 machten wir uns über den Normalweg wieder zurück auf das Raimundatörl. Den Eintragungen zufolge waren seit 1895 erst knapp 50 Leute auf diesen relativ unbekannten Gipfel der Karnischen Alpen. Der Normalweg, uns als Abstieg dienend wurde von unserem Kameraden Adolf Zumtobel, bekannt auch unter dem Namen "Gib Bussi" frisch markiert und so hatten wir mit der Routenfindung keine Probleme. Am Raimundatörl angekommen schlugen wir noch eine direkte Abkürzung zum Einstieg ein, welche von mir mit einer kleinen Canyoningeinlage bewältigt wurde. Nach einer kurzen Rast ging es wieder zurück zu unseren Fahrzeugen - der Mooskofel wurde bezwungen!
Fazit eines noch relativ unerfahrenen Bergrettungskameraden: Tolle Alpine Klettertour mit sehr Alpinem Charakter, die mir konditionell wie auch moralisch einiges abverlangte! Große Anerkennung an die Erstbegeher Dabernig und Unterluggauer!






Roli am 2. Pfeiler







Simse in den Platten

August 2002:
Canyoningeinsatzübung - 3. Augsut 2002

Juni 2002:
2. Tristkogel Challenge - Kitzbühel - Reith - Aurach
Bei der heurigen Auflage der Tristkogelchallenge 02 in Kitzbühel - Reith - Aurach, konnten die Mitglieder der österr. Bergrettung Kötschach-Mauthen wieder namhafte Ergebnisse erzielen.

Grenzüberschreitende Bergrettungsübung
Am Sonntag, den 09. Juni 2002 fand auf der italienischen Seite des Cellon eine grenzüberschreitende Bergrettungsübung der friulanischen Bergrettung statt. Die Ortsstelle Kötschach-Mauthen wurde von der Ausbildungsleitung zu dieser Fortbildung eingeladen und wurde durch den Ortsstellenleiter Roland Pranter, den Ausbildungsleiter Harry Kollmitzer sowie durch die Bergrettugsmänner Hannes Obereder und Hubert Putz vertreten. Bei dieser Übung wurden die bei der ital. Bergrettung verwendeten Seilbergungssysteme gezeigt und durchgeführt. Die "Marinatrage" sowie ein neuwertigeres System der Firma "Kong Italia" kamen dabei zum Einsatz. Die zum Teil sehr aufwendigen seiltechnischen Manöver hinterließen bei den Beteiligten nachhaltigen Eindruck. Um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch auch weiterhin zu fördern, wurden die Ausbildungsverantwortlichen der SOCCORSO ALPINO zu unserer Sommereinsatzübung 2002 eingeladen.

Mai 2002:
2. Hochstadel Bike & Berglauf
Die heurige 2. Auflage des Hochstadel Bike&Berglauf verlief wieder mit der Beiteiligung der Bergrettung Kötschach-Mauthen. Traditionsgemäß brachten wir auch bei diesem Bewerb zwei Teams an den Start. Die unter dem Teamnamen "Bergrettung Kötschach" startenden Athleten, Leo Jost, Roland Pranter und Günther Schmid belegten den ausgezeichneten 7. Gesamtrang. Knapp dahinter, an 9. Stelle das 2. Team mit Bergrettungsbeteiligung, das "Gore Tex Bergfestival Racing Team" mit Hannes "Jugi" Obereder, Simon "Simse" Wurzer und Inge Kristler. Bei nicht allzu guten äußerlichen Bedingungen konnten wieder Topleistungen unserer Bergrettungskameraden vollbracht werden. Nähere Infos und Ergebnisliste findet man unter der Bewerbsseite www.hochstadellauf.at.tf.

2. Internat. Via Julia Augusta Lauf
Am Samstag, dem 11. Mai 2002 gaben sich in- und ausländische Amateur-, Profi- und Exekutivsportler beim 2. internat. Via Julia Augusta Lauf-Event in Kötschach-Mauthen ein Stelldichein.
Der Alpenverein Obergailtal-Lesachtal freute sich als Veranstalter über eine sehr zahlreiche Beteiligung. Trotz wechselhaftem Wetter fanden sich mehr Athleten und Zaungäste als im letzten Jahr ein - allein die Zahl der Teilnehmer beim Halbmarathon konnte von rund 60 im letzten Jahr auf heuer sagenhafte 176 fast verdreifacht werden.
Die Bergrettung Kötschach-Mauthen war nicht nur für die Sicherheit der Teilnehmer verantwortlich, sondern stellte gleich fünf Athlethen über die 21,1 km lange Distanz an den Start. Leo Jost (Einsatzleiter), Hannes "Jugi" Obereder (Öffentlichkeitsreferat), Gernold Flaschberger (Sani), Reini Ranner (Bergführer) und unser Gastmitglied Wolfgang "Guggi" Guggenberger (Sheriff) konnten den Rundkurs mit persönlichen Bestzeiten bewältigen. Wir gratulieren den Athleten der Ortsstelle Kötschach-Mauthen zu dieser hervorragenden Leistung.

Internes ÖBRD Ranking:
1. Hannes "Jugi" Obereder - 1:21:36,8 (Raid X-treme Team)
2. Leo Jost - 1:25:51,6 (ÖBRD Kötschach-Mauthen)
3. Gernold Flaschberger - 1:30:08,6 (ÖBRD Kötschach-Mauthen)
4. Wolfgang "Guggi" Guggenberger - 1:38:05,6 (GSVK)
5. Reini Ranner - 1:45:53,9 (Plancompany)

April 2002:
- 13. April 2002 - Feste muß man feiern wie sie fallen, so auch den 60sten Geburtstag unseres Altkameraden Sigi Kristler. Sigi trat 1963 dem Bergrettungsdienst bei, war über 25 Jahre Kassier und trug sehr viel zum Aufbau unserer Ortsstelle bei. Wir gratulierten unserem Jubilar, anlässlich seiner großen Geburtstagsfeier im Gasthaus Engl. Ortsstellenleiter Roland Pranter überreichte dem Jubilar eine kleine Erinnerung und wünschte ihm viel Gesundheit für seinen weiteren Lebensweg. Die Ortsstelle Kötschach-Mauthen bedankt sich noch einmal für die herzliche persönliche Einladung.

Der Jubilar mit seiner Gattin

Siegi Kristler - 60

Eröffnung des Buffets

Die Bergrettungskollegen bei den Feierlichkeiten

März 2002:

Der Jubilar

Am 1. März feierte unser Altkamerad ZOJER Herbert seinen runden 70iger. Er trat im Jahre 1953 dem Bergrettungsdienst bei, leistete viel Pionierarbeit rund um das alpine Rettungswesen und war auch kurze Zeit Ortsstellenleiter der Ortsstelle Kötschach.

Mit einem kurzen Besuch und einen kleinen Erinnerungsgeschenk bedankte sich die Ortsstelle für die jahrzehntelange Treue und für die hervorragende Kameradschaft

Hannes "Jugi" Obereder wurde zum Ortsstellenvertreter für Öffentlichkeitsarbeit bestellt. Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Landesleitung Kärnten wird lt. Beschluß der Herbstversammlung mit je einem Mitarbeiter oder Mitarbeiterin aus den Ortsstellen erweitert. Dadurch soll eine effizientere Öffentlichkeitsarbeit in den Ortsstellen und auch für die Landesleitung gewährleistet werden. Hannes wird den Ortsstellenleiter im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tatkräftig unterstützen. Sollten Sie zum Thema Öffentlichkeitsarbeit nähere Auskünfte benötigen kontaktieren Sie uns via Email: hannes.obereder@bergrettung-koetschach.com.

Weiters konnten wir mit Herrn Simon Wurzer ein Neumitglied bei der Bergrettung Kötschach-Mauthen recht herzlich begrüßen.

Feber 2002:
Am Freitag den 01. Feber 2002 fanden in der Ortsstelle Kötschach-Mauthen die Neuwahlen statt. Roland Pranter wurde mit 97 % der Stimmen für die nächste Amtszeit von 3 Jahren zum Ortsstellenleiter wiedergewählt. Das Team rund um den Obmann schaut wie folgt aus:

Ortsstellenleiter: Roland Pranter
Ortsstellenleiterstellvertreter: Georg Zankl
Ausbildungsleiter: Harry Kollmitzer
Ausbildungsleiterstellvertreter: Charly Lamprecht
Ausbildungsleiterstellvertreter: Heribert Patterer
Einsatzleiter: Leo Jost
Einsatzleiterstellvertreter: Heribert Patterer
Kassier: Georg Drumbl
Funkwart: Leo Jost
Sanwart: Gernot Flaschberger
Gerätewart: Gotthard Unterkreuter
Arzt: Dr. Andreas Wibmer

Jänner 2002:
Vom 19. - 20. Jänner 2002 fand im Maltatal ein Ausbildungswochenende mit Schwerpunkt "Wasserfallklettern" statt. OL Roland Pranter und Harry Kollmitzer waren von der Ortstelle Kötschach-Mauthen mit dabei. Charly Lamprecht, Mitglied des Landesausbildungsteams fungierte bei diesem Kurs als Ausbildner.